Un­se­re Ge­sprä­chen mit Kun­den sind zur­zeit teil­wei­se pri­va­ter Natur. Denn die Aus­nah­me­si­tua­ti­on lässt die Un­ter­hal­tun­gen per­sön­li­cher wer­den. Ei­ni­ge Per­so­nen kla­gen über Hei­ßhun­ger-At­ta­cken und die Nähe zum hei­mi­schen Kühl­schrank und dem Süß­wa­ren- und Snack­la­ger be­frie­digt diese auch.

Unser Er­näh­rungs­coach er­klärt die­ses Ver­hal­ten mit dem Stress, den die Aus­nah­me­si­tua­ti­on durch die per­ma­nent schlech­ten Nach­rich­ten aber auch der Iso­la­ti­on aus­löst. Dazu kommt, dass man sich ggfs. noch we­ni­ger als sonst be­wegt, denn der Gang zum nächs­ten Mee­ting, zur Kan­ti­ne oder zu Kol­le­gen ent­fällt eben­so.

 

Seine fünf Emp­feh­lun­gen für ein sta­bi­les Ge­wicht trotz Ho­me­of­fice:

  • Abends viel ge­ges­sen? – Mor­gens fas­ten! Auch wenn ge­ra­de dann der Magen knurrt, ein war­mes, ka­lo­ri­en­ar­mes Ge­tränk wie Tee be­ru­higt.
  • Auf die Ge­samt­ener­gie am Tag ach­ten: Drei Mahl­zei­ten sind ok, aber nicht jedes Mal Ka­lo­ri­en­bom­ben: Salat, Ge­mü­se und ma­ge­res Fleisch statt nur koh­len­hy­drat­hal­ti­ge Nah­rungs­mit­tel wie Pasta und Pizza.
  • Es­sens­pau­sen sind wich­tig, also Pha­sen, in denen wir nichts essen. Für Men­schen, die ihr Ge­wicht hal­ten wol­len, gilt: Zwi­schen den Mahl­zei­ten min­des­tens fünf Stun­den Pause. De­fi­ni­tiv keine Snacks da­zwi­schen, auch keine ge­sun­den wie Obst, Ge­mü­se, Jo­ghurt etc.
  • Mahl­zei­ten in Ruhe ein­neh­men und nicht ne­ben­her ar­bei­ten, chat­ten oder Fern­seh­schau­en – acht­sam, also. Wir essen dann au­to­ma­tisch we­ni­ger.
  • Jede Mög­lich­keit für Be­we­gung im Ho­me­of­fice nut­zen: Spä­tes­tens alle 1,5 Stun­den auf­ste­hen und sich kör­per­lich be­tä­ti­gen: Kur­zer Spa­zier­gang, ein paar Rü­cken- und Deh­nungs­übun­gen, ein Fens­ter put­zen …

Und unser Achtsamkeitstrainer ergänzt: Digital Detox ist jetzt besonders wichtig – nicht ständig nach den aktuellen Corona-News googlen oder Nachrichten dazu sehen. Ganz bewusst informieren und immer wieder eine Auszeit nehmen davon nehmen – auch einen ganzen Tag. Die Zeit dann für die schönen Dinge zu nutzen. Zwischendrin also tief Durchatmen, die Gedanken und die Konzentration auf etwas Schönes lenken und beobachten, was dies mit uns macht.