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Post-Corona: Mentoring-Programme fördern die Motivation

Team diskutiert

Es ist kein Ge­heim­nis: Gute so­zia­le Kon­tak­te im Un­ter­neh­men mo­ti­vie­ren die Mit­ar­bei­ten­den und för­dern auch die Em­pa­thie un­ter­ein­an­der. Die Folge: Ar­beits­er­geb­nis­se wer­den bes­ser, weil die Kol­le­gen hilfs­be­rei­ter wer­den. Dies ver­hin­dert das weit­ver­brei­te­te Si­lo­den­ken und för­dert ab­tei­lungs- und be­reichs­über­grei­fen­de Zu­sam­men­ar­beit. Auch die em­pa­thi­sche­re Stim­mung trägt dazu bei, denn wenn man of­fe­ner wird für die Be­dürf­nis­se der Kol­le­gen, steigt das Ver­ständ­nis für­ein­an­der und damit las­sen sich Kon­flik­te schon im Vor­feld aus­räu­men. Un­ter­neh­men kön­nen ge­ra­de jetzt im be­gin­nen­den „New Nor­mal“ un­ter­stüt­zen – und Men­to­ring-Pro­gram­me sind dafür bes­tens ge­eig­net. Sie för­dern den po­si­ti­ven Aus­tausch un­ter­ein­an­der, sor­gen für Un­ter­stüt­zung und mehr Klar­heit bei be­trieb­li­chen Zu­sam­men­hän­gen. Un­ter­neh­men sind dar­über hin­aus gut be­ra­ten, das Wis­sen er­fah­re­ner Mit­ar­bei­ter in der Or­ga­ni­sa­ti­on zu be­wah­ren und da­durch die Stär­ken der un­ter­schied­li­chen Mit­ar­bei­ter­ge­ne­ra­tio­nen op­ti­mal zu nut­zen. Men­to­rings wer­den in der Regel im Rah­men von Lauf­bahn­mo­del­len oder fürs On­boar­ding (Ein­lern­pha­se neuer Mit­ar­bei­ter) an­ge­bo­ten. Und sie sind sinn­voll – ge­ra­de heute –, um be­wusst Ge­ne­ra­tio­nen und/oder Kul­tu­ren mit­ein­an­der zu ver­bin­den und so das Von­ein­an­der-Ler­nen mit dem Auf­bau bes­se­rer Be­zie­hun­gen un­ter­ein­an­der zu för­dern.

Men­to­rings ge­hö­ren heute be­reits zum Stan­dard im Rah­men eines guten Em­ploy­er Bran­dings (Ar­beit­ge­ber­mar­ke).

Die Rolle des Men­tors be­inhal­tet eine Reihe von Auf­ga­ben und Vor­aus­set­zun­gen – hier die wich­tigs­ten:

  1. Vor­bild sein: Im Ide­al­fall setzt ein Un­ter­neh­men er­fah­re­ne Per­so­nen ein, die nicht un­be­dingt Füh­rungs­kräf­te sein müs­sen. Es soll­ten Per­sön­lich­kei­ten sein, die sou­ve­rän und pro­fes­sio­nell mit schwie­ri­gen Si­tua­tio­nen und Her­aus­for­de­run­gen um­ge­hen kön­nen.
  2. Fach­wis­sen, Pro­zess­wis­sen wei­ter­ge­ben: Lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter füh­ren einen Schatz mit sich, den es zu tei­len gilt.
  3. Feed­back geben: Ein Men­tor soll­te hohe Me­tho­den­kom­pe­tenz zum Thema Feed­back haben. Denn es gilt, nicht nur zu be­stär­ken, son­dern auch offen und ehr­lich Dinge an­zu­spre­chen, die dem Men­tee ge­ge­be­nen­falls selbst nicht auf­fal­len und ihn am Wei­ter­kom­men hin­dern.
  4. Kom­mu­ni­zie­ren: Man soll­te Per­sön­lich­kei­ten, die sich zu allem offen zei­gen, zu Men­to­ren aus­bil­den.
  5. Un­ter­stüt­zen: So­wohl bei der per­sön­li­chen und je nach Aus­rich­tung des Men­tors auch bei der fach­li­chen Wei­ter­bil­dung des Men­tees.

„Ich bin seit über acht Jah­ren Men­to­rin für Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen in ganz un­ter­schied­li­chen Bran­chen. Diese Tä­tig­keit be­schert mir im Schnitt zwei Men­tees im Jahr, die ich üb­li­cher­wei­se zwölf Mo­na­te be­glei­te. Für mich ist diese Zu­sam­men­ar­beit ab­so­lut be­rei­chernd, weil ich mein Wis­sen als weib­li­che Füh­rungs­kraft aus knapp 20 Jah­ren Er­fah­rung tei­len kann. Und für die Frau­en – so deren Aus­sa­ge – ein Ge­schenk, denn sie er­ken­nen, dass sie nicht die Ein­zi­gen mit den­sel­ben Her­aus­for­de­run­gen und The­men sind“, be­stä­tigt Ge­schäfts­füh­re­rin und Vor­stands­vor­sit­zen­de Karin Ba­cher den Er­folg von Men­to­ring.

Un­ter­neh­men, die ein pro­fes­sio­nel­les Men­to­ring-Pro­gramm auf­set­zen wol­len, in­klu­si­ve Trai­ning für die Men­to­ren, wen­den sich bitte an: team@karinbacher-consultants.de

Unternehmenskultur über alles?

Junge Businessfrau

 

„Die Un­ter­neh­mens­kul­tur ist ver­mut­lich der wich­tigs­te Er­folgs­fak­tor in den Un­ter­neh­men, da sind sich die Ex­per­ten so ziem­lich einig. Warum? Weil die Un­ter­neh­mens­kul­tur in jedem Un­ter­neh­men den Raum des­sen de­fi­niert, was ge­schieht und was mög­lich ist – also Ent­wick­lun­gen för­dert oder diese ein­fach be­hin­dert und die Mit­ar­bei­ter damit ent­mu­tigt, frus­triert, nicht zu Höchst­leis­tun­gen an­treibt.

Was hier ak­tu­ell bei www.​news.​kununu.​com nach „oder“ im letz­ten Satz so tref­fend for­mu­liert wurde, ist in vie­len Un­ter­neh­men lei­der die Regel.  Der hohe Stel­len­wert einer aus­ge­präg­ten und stim­mi­gen Un­ter­neh­mens­kul­tur wird zwar von kei­nem Ma­nage­ment be­strit­ten. Doch bleibt es in vie­len Un­ter­neh­men bei Lip­pen­be­kennt­nis­sen. Oder wie mal ein Kli­ent mir ge­gen­über sa­lopp for­mu­lier­te: „Das Ni­veau bei uns ist hoch, aber es ist nie­mand drauf.“ 

An­spruch und Rea­li­tät klaf­fen oft zu weit aus­ein­an­der, wie in „Gart­ner Re­se­arch“ schon 2018 fest­ge­stellt wurde: „83 Pro­zent der Füh­rungs­kräf­te ‚sagen‘, dass die Un­ter­neh­mens­kul­tur wich­tig ist, 29 Pro­zent ‚tun‘ (als Ver­hal­ten) auch das Rich­ti­ge, aber nur 19 Pro­zent ‚set­zen um‘, soll hei­ßen, sie ge­stal­ten die Pro­zes­se, Bud­gets, Struk­tu­ren und Maß­nah­men, ba­sie­rend auf der ge­wünsch­ten Un­ter­neh­mens­kul­tur.“ Wir haben es in der Pra­xis also mit einem gro­ßen Um­set­zungs­pro­blem zu tun.

Das reine Pos­tu­lie­ren von Wer­ten, Vi­sio­nen und Mis­sio­nen hat wenig Wir­kung auf die ge­leb­te Un­ter­neh­mens­kul­tur. Vor­bild­ver­hal­ten von der Füh­rungs­ebe­ne aus­ge­hend und kon­kre­tes Um­set­zen von an­ge­kün­dig­ten Pro­zes­sen haben da­ge­gen eine viel­fach stär­ke­re Wir­kung in alle Un­ter­neh­mens­ebe­nen hin­ein und kön­nen so zu ech­ten Er­folgs­fak­to­ren wer­den.

Das er­le­ben wir bei­spiel­haft bei un­se­ren Kun­den: Die­je­ni­gen, die be­reits an ihrer Kul­tur ge­ar­bei­tet haben, Mit­ar­bei­ter mit­neh­men und eine of­fe­ne, trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on und Feed­back­kul­tur ein­ge­führt haben, über­ste­hen (wo­durch auch immer aus­ge­lös­te) Kri­sen ge­ne­rell bes­ser als die­je­ni­gen, bei denen an­ge­zeig­te Ver­än­de­rungs- und An­pas­sungs­pro­zes­se bis­her aus­blie­ben.

Eine Un­ter­neh­mens­kul­tur lässt sich sys­te­ma­tisch ge­stal­ten, wobei jedes Un­ter­neh­men ein ei­ge­nes, in­di­vi­du­el­les Kul­tur­mo­dell ent­wi­ckeln soll­te. Lö­sungs­we­ge für eine ge­lun­ge­ne und zu­kunfts­si­che­re Um­set­zung zei­gen wir im Rah­men un­se­rer Chan­ge-Ma­nage­ment-Leis­tun­gen auf, die unter an­de­rem be­inhal­ten:

  • Ana­ly­se der Si­tua­ti­on im Un­ter­neh­men, Er­ken­nen und Aus­ar­bei­tung der Chan­cen und „Bau­stel­len“
  • De­fi­nie­ren der Ziele und der Ver­mei­dungs­zie­le
  • Stra­te­gi­sche Be­ra­tung des Ma­nage­ments
  • Ent­wick­lung eines Kon­zepts zur er­folg­rei­chen Ver­än­de­rung – Fest­le­gen der Me­tho­den und Vor­be­rei­ten eines Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zepts
  • Durch­füh­ren der er­for­der­li­chen Maß­nah­men mit den ak­tu­el­len  Me­tho­den des Chan­ge Ma­nage­ments

Bei Be­darf un­ter­stüt­zen wir auch gerne bei der ope­ra­ti­ven Um­set­zung im Un­ter­neh­men.

 

Karin Bacher Consultants
Karl-Bührer-Str. 22
D-75177 Pforzheim
Fon: +49 (0) 7231 4628 631
E-Mail: info(at)karinbacher-consultants.de

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